Rallye Automobile Monte-Carlo (18.–25. Januar 2026) – eine Gleichung mit vielen Unbekannten.

Wie das Organisationskomitee mitteilt, konnte trotz zahlreicher administrativer und regulatorischer Hürden der Automobile Club de Monaco den Rahmen der 94. Rallye Automobile Monte-Carlo festgelegt werden. „Das verlangt Präzision und Flexibilität“, heißt es in der Pressemitteilung. Als Auftakt der FIA Rallye-Weltmeisterschaft 2026 wird dieser Klassiker wieder die Weltelite des Rallyesports an die Côte d’Azur locken.

Die Besichtigungsfahrten (Recce) finden von Sonntag, 18. Januar bis Dienstag, 20. Januar statt. Am 21. Januar um 14:01 startest eine angepasste Shakedown-Prüfung. Die Strecke misst 4,25 Kilometer. Sie kam 2017 erstmals zum Einsatz und wurde für diese Ausgabe verlängert. Neu dabei ist die Straße von Rabou in Gap, Austragungsort von 2014 bis 2021 und erneut seit 2024.

Der offizielle Start der 94. Rallye Automobile Monte-Carlo erfolgt am Donnerstag, 22. Januar um 14:30 auf der Startrampe am Quai Albert 1er in Monaco. Die erste Etappe umfasst drei Wertungsprüfungen mit insgesamt 60,76 Kilometern. Sie liegen in den Départements Alpes-Maritimes und Alpes-de-Haute-Provence: Toudon/Saint-Antonin (WP 1 – 21,90 km – 16:05), Esclangon/Seyne-les-Alpes (WP 2 – 23,80 km – 18:35) und Vaumeilh/Claret (WP 3 – 15,06 km – 20:35). Diese Prüfungen können gleich zum Auftakt für Überraschungen sorgen.

Am zweiten Tag führt die Strecke in die Départements Drôme und Hautes-Alpes. Es stehen 128,88 Kilometer gegen die Uhr an. Die Etappe besteht aus drei Prüfungen, die zweimal gefahren werden: Laborel/Chauvac-Laux-Montaux (WP 4/7 – 17,95 km – 09:04/15:16), Saint-Nazaire-le-Désert/La Motte-Chalancon (WP 5/8 – 28,70 km – 10:32/16:44) und La Bâtie-des-Fonts/Aspremont (WP 6/9 – 17,79 km – 11:50/18:05). Diese Etappe ist die längste und technisch anspruchsvollste des gesamten Rallyes.

Der Samstag ist kürzer, aber nicht weniger fordernd. Die Etappe führt überwiegend durch Alpes-de-Haute-Provence und umfasst 77,61 Kilometer auf Zeit. Neu im Programm ist La Bréole/Bellaffaire über den Garcinets-Pass (WP 10/12 – 29,93 km – 08:31/12:31). Dazu kommt eine Wiederholung der Prüfung Vaumeilh/Claret aus dem Donnerstagabend, diesmal am Tag (WP 11 – 15,06 km – 09:55). Anders als 2025 kehrst du dieses Jahr bereits am Samstagnachmittag nach Monaco zurück. Der Tag endet mit einer Superspecial, der ersten seit 2008, auf dem unteren Abschnitt des berühmten Stadtkurses von Monaco (SSS 13 – 2,69 km – 18:35).

Das Finale der Rallye führt dich über zwei legendäre Bergprüfungen, jeweils zweimal zu fahren. Insgesamt warten 71,90 Kilometer. Zu fahren sind Col de Braus/La Cabanette (WP 14/16 – 12,50 km – 08:05/11:09) und La Bollène-Vésubie/Moulinet (WP 15/17 – 23,45 km – 09:35/13:15). Die zweite Fahrt der letzteren zählt als Wolf Power Stage, in der du wichtige WM-Punkte zu holen sind.

Foto: Lothar Bökamp // ANTRIEB.MEDIA


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Immer auf der Jagd nach starken Fotomotiven und außergewöhnlichen Menschen – auf den Rallyepisten mit meiner Kamera und dem Notizblock – so entstehen gute Geschichten und packende Fotos. Viele der Protagonisten kenne ich durch meine Tätigkeit als Rallye-Copilot persönlich, egal ob es die Helden meiner Jugend oder junge Nachwuchstalente sind. Das erleichtert mir den Zugang zu interessanten Persönlichkeiten und Geschichten für meine Reportagen. In diesem Blog berichte ich über Begebenheiten »hinter den Kulissen« oder auch über längst Vergangenes, kurz und knapp. Seid mit dabei!

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40 Jahre und kein bisschen leise: Der Ford RS200 beim M-Sport Besuch

Im Rahmen der dritten Central European Rally präsentierten die Slowly Sideways vor weltmeisterlicher Zuschauerkulisse einen Querschnitt historischer Rallyeautos. Zu meiner großen Freude hatte ich die Ehre, den Konstrukteur des legendären Ford RS200, John Wheeler, in seinem Auto zu begleiten. Neben meinen beschiedenen Zeilen beschreibt auch John Wheeler hier die Eindrücke aus seiner Sicht. Viel Spaß beim Lesen!

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Die Central European Rally 2025 in Zahlen

Der Veranstalter nannte in einer Pressinformation einige Zahlen rund um den Rallye-WM-Lauf im Dreiländereck. Jeder, der an der Organisation einer Rallye 35 des örtlichen Motorsportclubs beteiligten war, weiß, wieviele Leute in der Orga, als Posten an der Strecke bei den Hilfsdiensten, etc. benötigt werden. Und wie hoch der Aufwand bei der Planung und Absprachen mit den Behörden ist, bis endlich am Rallyetag der Startschuss fallen kann. Um so mehr beeindrucken die veröffentlichen Zahlen rund um die CER.

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Marijan Griebel: Rallye Mont-Blanc Morzine – Einblick in (m)eine andere Welt

Die Marijan Griebel Kolumne im ANTRIEB #18

Liebe ANTRIEB Leser,
zwar habe ich bereits in meiner letzten Kolumne über das Rallyefahren in Frankreich berichtet, da jedoch gerade mit der Rallye Mont-Blanc Morzine eine der einprägsamsten und größten Veranstaltungen meiner mittlerweile über 15-jährigen Rallyezeit zu Ende gegangen ist, erzähle ich euch gerne über meine speziell dort gemachten Erfahrungen.

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Unverhofft kommt oft: Back on Track

Manche Träume werden wahr. Als ich Stig Blomqvist das erste Mal in einem Rallyeauto sah, war ich 22 Jahre alt und stand in der Nacht bei der Rallye Monte-Carlo an der Sonderprüfung „Uriage les Bains“ in der Nähe von Grenoble. Das war 1983. Das Erste, was ich von dem Audi Quattro A1 auf der 27,8 Kilometer langen Prüfung zu sehen bekam, war das markante Heck des Quattros mit dem dort montierten Ölkühler. Es war für mich unfassbar, wie Stig so quer und gleichzeitig so schnell fahren konnte. Auf dieser zweiten Sonderprüfung der 83er Rallye Monte-Carlo verbließ der Schwede die gesamte Konkurrenz mit einem Vorsprung von 21 Sekunden nicht nur auf Markenkollegin Michèle Mouton, sondern schenkte auch Walter Röhrl im Lancia Rally 037 dort über eine Minute ein und Übernahme damit auch die Gesamtführung. Seitdem war Stig für mich ein Held.

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World Stratos Meeting – Das Treffen der alten Männer

Der Piazza Duomo im norditalienischen Städtchen Biella liegt in der schwülen Mittagssonne. 32 Grad im Schatten treibt auch die letzten aktiven Menschen in die Bar »Matteo Caffè e Cucina«, die am schattigen Rand des Platzes liegt. Die Uhr des alten Kirchturms schlägt bedächtig zur vollen Stunde. Einige Tauben gurren. Siesta.

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